Frischer Stangensellerie, Apfel, Zwiebeln, Wildkräuter oder frische Küchenkräuter und frisch gepresster Zitronensaft unterstützen den Körper stark bei Entgiftungsprozessen und beim Aufbau gesunder Blutbestandteile. Deshalb passt dieser Salat optimal in eine Frühjahrs-Reinigungskur, tut aber natürlich auch zu jeder anderen Jahreszeit dem Körper gut.

Sellerie-Apfel-Detox-Salat

Gericht Salat
Geeignet für 1. Aufbautag, 2. Aufbautag, 3. Aufbautag, Alltag, Entlastungsphase
Portionen 2

Zutaten

  • 1 Bund Stangensellerie mit Grün
  • 2 Äpfel mittelgroß
  • 1 Zwiebel mittelgroß
  • 1 Zitrone unbehandelt
  • 1-2 Hände voll Wildkräuter (Giersch, Löwenzahn, Sauerampfer, Brennnessel, Schachtelhalm, Gänseblümchen ...) alternativ: 1-2 Bund Petersilie
  • 4 EL Hanf- oder Walnuss-Öl kaltgepresst
  • 2 TL Honig kaltgeschleudert
  • schwarzer Pfeffer frisch aus der Mühle
  • rosa Pfeffer frisch aus der Mühle

  1. Zitrone waschen, etwas von der Schale abreiben und für später beiseite stellen.

    Zitrone halbieren und auspressen.

  2. Öl, Zitronensaft, Honig und schwarzen Pfeffer miteinander zu einer cremigen Sauce verrühren (z.B. mit einem leistungsstarken Handmilchaufschäumer).

  3. Äpfel waschen und von beiden Seiten bis zum Kerngehäuse hin in etwa 2 schmale Scheiben schneiden. Dann ebenso Scheiben von den anderen Seiten her schneiden.

    Die Scheiben fein würfeln und sofort mit dem Dressing mischen.

  4. Selleriestangen voneinander trennen, abwaschen, evtl. vertrocknete oder unschöne Enden abschneiden, gelbe Blätter entfernen und die Stangen mit dem Blattgrün in ca. ½ cm breite Stücken schneiden.

    Ebenfalls zum Dressing geben und verrühren.

  5. Zwiebel schälen und fein würfeln.

    Zum Salat geben und ebenfalls gut vermischen.

  6. Wildkräuter oder Petersilie waschen, trockenschleudern und in feine Streifen oder Stücken schneiden. Brennnesselblätter zuvor mit einem Nudelholz oder einer Flasche ein paar mal kräftig überrollen, um die Brennhaare zu brechen.

  7. Die Kräuter zum Salat geben und alles 10 Minuten ziehen lassen.

  8. Beim Servieren mit mittelgrob gemahlenem rosa Pfeffer und dem Zitronenabrieb bestreuen.

  9. Evtl. mit Gänseblümchen- oder Kornblumenblüten dekorieren.

Wissenswertes

Stangensellerie

…, auch Staudensellerie und Bleichsellerie genannt, ist dank des Heilers Anthony William und seiner Lobpreisung auf den Selleriesaft wieder in Trend gekommen. Er enthält vor allem antioxidative und entzündungshemmende Vitalstoffe, wie Vitamin C, Beta-Carotin, Phenolsäuren, Flavonoide, Phytosterine und Furocumarine.
Stangensellerie hält zudem das Blut flüssig, wirkt überaus basisch, soll sich positiv auf die Magenschleimhaut ausüben und sogar Magengeschwüre zum Abheilen bringen.
Weiterhin wurde eine stimmungsaufhellende Wirkung beobachtet.

Äpfel

… enthalten ebenfalls eine Vielzahl an antioxidativen, heilenden und leberreinigenden Wirkstoffen. Durch ihre Alltäglichkeit ist den meisten der gesundheitliche Wert der Äpfel kaum bewusst.
Die Wirkstoffdichte ist stark von der Sorte abhängig. Die beste Heilwirkung haben die alten Apfelsorten, die nicht auf Masse gezüchtet wurden.
Im Herbst, zu ihrer Erntezeit, gegessen, bereiten sie das Immunsystem am besten auf die kalte Jahreszeit vor.

Zitronen

… spielen bei Detox-Kuren fast immer eine Rolle. Zweifelsohne tragen der hohe Vitamin-C-Gehalt und die Flavonoide zur antioxidativen Wirkung bei. Jedoch sollte den ätherischen Ölen aus der Schale ebenfalls viel Aufmerksamkeit gegönnt werden, denn diese wirken nicht nur körperlich entgiftend, sondern auch geistig klärend.

Zwiebeln

… sind die absoluten Allrounder. Sie entziehen ihrer Umgebung „alles Böse“. Vielen ist die schmerzlindernde und abschwellende Wirkung einer frisch aufgeschnittenen Zwiebel bei Insektenstichen bekannt. Die Zwiebel scheint das Insektengift regelrecht aus der Haut zu saugen. Bei Ohrenschmerzen sind warme Zwiebelsäckchen ein Segen. Die ätherischen Öle scheinen auch hier Krankheitserreger zu zähmen und Bakterienabbauprodukte aus dem kranken Gebiet zu ziehen. Bei Husten und Schnupfen kann eine aufgeschnittene Zwiebel im Schlafzimmer für eine ruhige und beschwerdefreie Nacht sorgen.
Ähnlich entgiftend wirkt frische Zwiebel auch im Magen-Darm-Trakt und im Blut.
Zwiebeln enthalten vor allem viel Vitamin C, B-Vitamine, Flavonoide, Kalium und Schwefel. Schwefel ist vorwiegend für die entgiftende Wirkung verantwortlich.
Die meisten Gemüsesorten, die – wie die Zwiebel – unter der Erde wachsen enthalten als Kohlehydrate Stärke. Die Kohlehydrate der Zwiebel heißen Fruktane. Ihnen wird ebenfalls eine Heilwirkung zugeschrieben.
Ich bin sicher, dass es bei der Zwiebel noch viel Unentdecktes gibt.

Küchenkräuter

…, wie Petersilie, haben einen recht hohen Gehalt an sämtlichen Vitalstoffen, wirken blutaufbauend und entgiftend.

Wildkräuter

… sind diesen jedoch um Längen überlegen, besonders, wenn sie im Frühjahr und Frühsommer geerntet werden.

Wild- und Küchenkräuter

… haben gemeinsam, dass sie wertvolles und blutaufbauendes Chlorophyll enthalten und nach der Abgabe ihrer hochwertigen Vitalstoffe, Körpergifte binden und für dessen Ausscheidung sorgen.

Hanf- und Walnussöl

… enthalten, wie fast alle kaltgepressten pflanzlichen Öle, die fettlöslichen Vitamine A, K und E sowie Omega-6-Fettsäuren. Hanf- und Walnussöl beinhalten dazu noch die wertvollen Omega-3-Fettsäuren, deren Wirkung entzündungshemmend, stoffwechselanregend und zellaufbauend sind. Aufgrund ihres nussigen Geschmacks passen sie perfekt zu Salaten mit Obst.

Honig

… gehört zu den geheimnisvollsten Lebensmitteln. Seine Heilwirkung ist kaum zu übersehen, aber bisher wurden nur vergleichsweise wenig Wirkstoffe in der von den Bienen goldenen Zuckermasse entdeckt. In Honig wurden u.a. bisher die sekundären Pflanzenstoffe Flavonoide und Phenole sowie reichlich Enzyme entdeckt. Er hat vorwiegend eine entzündungshemmende, keimtötende, antioxidative Wirkung und antiparasitäre Wirkung. Trotz des hohen Gehalts an natürlichem Frucht- und Traubenzucker, bewirkt die Aufnahme von Honig – im Gegensatz zu raffiniertem Zucker – nur ein moderates Ansteigen des Blutzuckerspiegels und ein ebenso vorsichtiges Abfallen. Das schont die Bauchspeicheldrüse. Er ist deshalb – meiner Meinung nach – der gesündeste Süßungsmittel-Ersatz.
Honig sollte möglichst direkt von regionalen Imkern bezogen werden, die die traditionelle Kaltschleuderung bei der Honiggewinnung anwenden.
Guter Honig hat seinen Preis. Aus Respekt vor den Bienen sollte er jedoch ohnehin nur sparsam verbraucht werden.

Schwarzer Pfeffer

… soll mindestens 200 verschiedene Wirkstoffe enthalten, wovon man dem Piperin die Hauptwirkung auf die Gesundheit zuschreibt. Er wirkt stoffwechselanregend, verdauungsfördernd, durchblutungsfördernd, antioxidativ, schleimlösend und antiparasitär.
Pfeffer sollte möglichst immer frisch gemahlen werden, da viele Inhaltsstoffe empfindlich gegen Licht und Sauerstoff sind. Zudem geht bei gemahlenem Pfeffer mit der Zeit der aromatische Geschmack verloren.

Rosa Pfeffer

… ist eigentlich gar kein echter Pfeffer, sondern eine Baumbeere. Er schmeckt nicht scharf, sondern eher fruchtig, süßlich und aromatisch. Seine Wirkung ist antiseptisch und antientzündlich.
In der Küche macht er „blasse“ Speisen farbenfroh und schmeckt sowohl zu herzhaften und süßen Gerichten.

Ich wünsche einen guten Appetit!


Quellen:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/
https://www.gewuerze-boomers.de/
https://utopia.de/

Titelbild von Daniela Paola Alchapar on Unsplash 

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