Bald ist Weihnachten!
Kartoffelklöße und Rotkohl gehören bei uns schon immer einfach dazu. Was den Weihnachtsbraten angeht, haben sich in unserer Familie bereits einige von der traditionellen (tierischen) Variante abgewandt. Nach einigen Experimenten, einen leckeren vegetarischen Braten hinzubekommen, sind wir zu der Erkenntnis gekommen, dass Pilze (besonders Kräuterseitlinge) die leckerste und unkomplizierteste fleischlose Alternative sind. Denn, so gerne wie ich gesunde Sachen koche und dafür auch etwas Zeit investiere: zu Weihnachten möchte ich nicht den ganzen Tag in der Küche stehen.
Und was ist mit der Soße? Schmeckt die überhaupt ohne Fett von Ente oder Gans?
Auch hier haben wir einige Dinge ausprobiert und sind schließlich bei dieser Variante hängen geblieben, die wir auch außerhalb der Weihnachtszeit oft machen. Der Zeitaufwand hält sich in Grenzen. Ich empfehle, sich alles gut bereit zu stellen, damit nichts anbrennt.

Vegetarische Bratensoße

Gericht Beilage
Geeignet für 3. Aufbautag
Portionen 10 Portionen

Zutaten

  • 2 Zwiebeln vorzugsweise rot
  • 250 g Champignons
  • 5 EL Bratöl kalt gepresst
  • 1 Karotte
  • 1 Paprikaschote rot oder gelb
  • ½ TL Kurkuma-Pulver
  • ½ TL Paprika-Pulver edelsüß
  • ¼ TL Paprika-Pulver scharf
  • 2 Lorbeerblätter
  • ½ TL Thymian getrocknet
  • ½ TL Rosmarin getrocknet
  • 3-4 TL Honig vegane Alternative 2-3 getrocknete Datteln
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 EL Buchweizenmehl oder anderes Vollkornmehl
  • 700 ml Wasser
  • 3 geh. EL Gemüsebrühpulver ohne Glutamat und Zuckerstoffe
  • 2 EL Sojasauce
  • 4 EL Aceto Balsamico
  • 2 TL Senf, mittelscharf ohne Zucker
  • naturbelassenes Salz z.B. Meer-, Stein- oder Himalaya-Salz
  • Pfeffer aus der Mühle

  1. Die Zwiebeln schälen und würfeln. Die Champignons trocken abwischen und in Scheiben schneiden. Die Karotte und Paprikaschote waschen und würfeln.

  2. Die Champignons erst einige Minuten auf der trockenen Pfanne dörren, dann 3 EL Öl und die Zwiebeln zufügen. Alles bei mittlerer Hitze kurz anbraten.

  3. 2 EL Öl zufügen, Hitze erhöhen und die Paprika- und Karottenwürfel zufügen. 1 Minute braten.

  4. Bis auf Pfeffer und Salz alle Gewürze und Kräuter sowie Honig (kleingeschnittene Datteln) und Tomatenmark zufügen, Hitze wieder reduzieren und alles 5 Minuten anrösten. Vorsicht: es darf alles leicht braun werden, aber es sollte nichts anbrennen!

  5. Wasser bereitstellen.

  6. Mehl über das Gemüse streuen, kurz vermischen, dann das Wasser und Brühpulver zufügen. Kurz verrühren.

  7. Aceto Balsamico, Senf und Sojasauce zufügen, alles aufkochen lassen und 15 min ohne Deckel bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

  8. Lorbeerblätter entfernen und alles mit dem Pürierstab oder im Mixer pürieren.

  9. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  10. Evtl. erneut im Topf erhitzen.

Tipps & Varianten:

  • Du kannst der Soße auch etwas (vegane) Sahne zufügen.
  • Wenn du vom Weihnachtsbraten tierisches Fett übrig hast, kannst du davon selbstverständlich auch etwas einrühren.
  • Ist dir die Soße zu dünn, kannst du etwas (Buchweizen-)Vollkornmehl in kaltem Wasser einrühren und mit einem Schneebesen in die fertige Soße geben. Dann auf jeden Fall noch einmal aufkochen lassen.
  •  Für einen rustikaleren Geschmack, kannst du auch geräuchertes Meersalz zum Abschmecken verwenden, oder statt edelsüßem Paprika-Pulver geräuchertes Paprika-Pulver (z.B. Smokey-Paprika von Sonnentor) verwenden.
  • Die Soße lässt sich auch wunderbar vorbereiten und einwecken. Aufgrund der Säure durch den Essig reicht es, wenn sie heiß in gut gesäuberte und angewärmte Gläser eingefüllt wird, die sofort verschlossen werden. Bitte auf einen sauberen Glasrand achten und am besten einen Trichter verwenden.

Übrigens: Hier geht es zum Rezept für selbstgemachtes klassisches Apfel-Rotkohlgemüse → 

Egal, ob du das Rezept zu Weihnachten oder einer anderen Gelegenheit ausprobierst:
ich wünsche dir einen guten Appetit!

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