Wenn das Herbstgemüse schon in den Startlöchern steht, die Tage aber noch viel zu warm für heiße Suppen und deftige Ofengerichte sind, eignet sich eine Kombination aus kalten Zubereitungen mit warmem Anteil als Mittags- oder Abendmahlzeit am besten.

Es müssen nicht immer Pellkartoffeln mit Salat sein!
Auch Pasta kannst du mit einem guten Gewissen essen, wenn du dich für eine gesunde Ernährung entschieden hast.
Es sollte nur nicht täglich sein, und die Beilagen sollten frisch zubereitet werden und aus naturbelassenen Zutaten bestehen.

Das Rote-Bete-Erdnuss-Pesto kann bereits ein bis drei Tage im Voraus zubereitet werden.
Somit kannst du dir nach der Arbeit ein richtig leckeres Fastfood – im Sinne des Wortes – mit vielen stärkenden Vitalstoffen zaubern.

Du brauchst für das Pesto:

  • eine frische mittelgroße Knolle rote Bete
  • 70 – 100 g Erdnüsse, geröstet und gesalzen
  • etwas frischen oder getrockneten Rosmarin
  • 1/2 mittelgroße Zitrone (bei sehr kleinen Zitronen, wie sie im Spätsommer oft zu bekommen sind, eine ganze)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Oliven- oder Walnussöl
  • 1-2 EL Balsamico-Essig
  • kaltgeschleuderten milden Honig
  • Pfeffer aus der Mühle
  • naturbelassenes Salz

Außerdem:

  • pro Portion eine Hand voll Rucola
  • pro Portion etwa 125 g Vollkorn-Pasta + etwas Salz

Wasche für das Pesto zunächst die Rote-Bete-Knolle, schneide den Strunkansatz und den Wurzelausläufer ab und schneide sie in kleinere Würfel.
Gib alles in einen kleinen Topf, und bringe die rote Bete mit nur wenig Wasser zum Kochen.
Die rote Bete sollte nicht ganz bedeckt sein. Köchele das Gemüse ca. 15 – 20 min bis es sich leicht zerschneiden lässt.
Achte darauf, dass das Wasser nicht verkocht und fülle ggf. kochendes Wasser nach.

Inzwischen kannst du den Knoblauch schälen und fein würfeln.

Die Nüsse müssen in einem Mixbecher mit Schlagwerk klein gehackt werden.
Alternativ können sie auch grob geraspelt werden.
Lege ca. 2 EL der gehackten Nüsse beiseite. Sie dienen später als Deko bzw. Parmesan-Ersatz.

Wenn die rote Bete fertig ist, lass sie gut handwarm abkühlen. Nicht abgießen! Jetzt kommt alles außer Essig und Agavendicksaft in ein hohes und schmales Mixgefäß und wird mit dem Pürierstab ordentlich püriert.
Es muss nicht ganz fein sein!
Wer einen Hochleistungsmixer hat, kann natürlich auch diesen einsetzen. Jedoch kann es sein, dass die Konsistenz dann zu fein wird und eher einem gut gewürzten Babybrei ähnelt. Das ist Geschmackssache.

Am Ende schmeckst du das Pesto mit dem Essig, Salz, Pfeffer und ggf. etwas Honig ab.

Die Pasta wird zu gegebener Zeit nach Packungsanweisung in reichlich Salzwasser gekocht und abgegossen sowie kalt abgeschreckt, wenn die Konsistenz deinen Geschmack trifft.

Während sie kocht, kannst du den Rucola waschen und trocken schleudern.

Pro Portion kommt nun eine Hand voll Rucola auf den Teller. Darüber die Pasta und darauf ein bis 2 gute Esslöffel Rote-Bete-Erdnuss-Pesto.

Bestreue das ganze mit gehackten Erdnüssen und gebe ggf. frische gehackte Kräuter, wie Petersilie, Dill, Schnittlauch oder Basilikum darüber. Auch feines Mikrogrün sieht sehr einladend aus und wertet dein Gericht noch mehr auf.

Pasta mit Rote-Bete-Erdnuss-Pesto

Tipp: Pasta aus Vollkornreis ähnelt in der Farbe und im Mundgefühl weißen Pasta-Sorten aus Auszugsmehl.

Übrigens: Das Rote-Bete-Erdnuss-Pesto eignet sich auch super als Brotaufstrich oder Dip für Gemüse-Sticks.

Ein wenig Wissenswertes über die Rote Bete kannst du unter dem Rezept Rote-Bete-Suppe mit Senf und Ingwer erfahren.

Ich wünsche dir einen gesunden Appetit!

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