Warum synthetische Antibiotika krank machen

Wörtlich übersetzt bedeutet Antibiotikum “Gegen Leben”.
Die zumeist synthetisch hergestellten Antibiotika richten sich dabei ganz unspezifisch gegen jegliches Leben von Bakterien in unserem Körper.
Dabei leben in und auf uns meistens viel mehr Mikroorganismen – insbesondere Bakterien – die uns nützlich sind und unsere Gesundheit unterstützen. Leider können synthetische Antibiotika überhaupt nicht zwischen “guten” und “bösen” Mikroorganismen unterscheiden.

Hinzu kommt, dass es in Wahrheit überhaupt gar keine “bösen” Bakterien gibt!
Dort, wo Bakterien sich ansiedeln, helfen sie, Unrat zu beseitigen!
Ist die Abwehrpolizei des Immunsystems nicht stark genug, Eindringlinge zu eliminieren, kommen Bakterien zu Hilfe. Sie sind eigentlich von Anfang an da, nur vermehren sie sich dann sehr rasch am erkrankten Ort. Sie meinen es wirklich gut mit uns, denn unser Körper ist IMMER auf das Überleben aus!

Was uns allerdings zu schaffen macht, sind deren Abfallprodukte – gerne auch Toxine genannt, denn sie lösen in uns – neben eitrigen Gebilden – das große Unwohlsein aus: Fieber, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Mattig-, Appetit- und Lustlosigkeit, übermäßige Schleimproduktion …
In sehr schweren Fällen, etwa bei einer Sepsis(=Blutvergiftung) kann es dann sogar dazu kommen, dass die Toxine der Bakterien unser Leben gefährden, indem z.B. das Fieber über 42,0 °C hinaus steigt.

Auch wenn z.B. zu viele Bakterien in der Lunge sitzen (z.B. bei einer Lungenentzündung), kann das zu lebensbedrohlichen Zuständen führen, da der übermäßig gebildete Schleim und die eitrigen Produkte der Bakterien die Funktion der Lunge gefährlich beeinträchtigen können.

In solchen schweren Fällen, ist es notwendig schnellstens die Population der Bakterien einzudämmen. Ein synthetisch hergestelltes Antibiotikum findet hier auf jeden Fall seine Berechtigung! Natürlich sollte – sobald der lebensbedrohliche Zustand behoben ist – die Ursache der Grundkrankheit schnellstens behoben werden.
Und: es sollten die Folgen der Antibiotika-Behandlung ebenfalls behandelt werden!

Viel zu oft werden jedoch Antibiotika bei saisonbedingten Infekten, Entzündungen der Haut oder Beschwerden ohne erkennbare Ursache eingesetzt.

Die Folgen sind bekannt:
Da – insbesondere bei systemisch angewandten Antibiotika, die vorwiegend eingenommen oder injiziert werden – viel zu viele unserer Schutzbakterien entfernt werden, steigt die Anfälligkeit für weitere Infekte. Das so geschwächte Immunsystem wird wieder Bakterien als Helfer brauchen.
Leider behandeln noch viel zu wenig Ärzte die Folgen der Antibiotika-Gaben und verordnen statt dessen wieder ein neues Antibiotikum. In besonders ungünstigen Fällen, landen die Betroffenen somit in einem Teufelskreis, der ihrer Gesundheit keinesfalls gut tut!

Infekte mit einem “natürlichen Antibiotikum” heilen

Die Bezeichnung “natürliches Antibiotikum” für das folgende Rezept ist nicht so ganz korrekt.
Dieses Mittel tötet nämlich keine Bakterien – also kein Leben – sondern stimuliert die Abwehrpolizei des Immunsystems. Es steigert die Enzymaktivität und fördert die Durchblutung, was zur Folge hat, dass Abwehrzellen und Enzyme, die die Krankheitserreger neutralisieren können, auch wirklich an Ort und Stelle landen können.
Zudem enthält es Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und viele weitere hochwirksame Stoffe, die dem Aufbau von gesunden Abwehrzellen dienen.

Ich habe die Wirksamkeit in dieser Wintersaison schon 2x an mir selbst testen dürfen:
Einmal begann es tief im Hals drin zu kratzen, zu brennen und die Lymphknoten im Unterkiefer taten schon kräftig ihre Arbeit, was ich an deren Schwellung und Druckempfindlichkeit bemerken konnte. Ausgerechnet einen Tag bevor wir die Generalprobe von unserem Weihnachts-Chorkonzert hatten!
Übrigens, hatte ich genau aus diesem Grund in diesem Jahr rechtzeitig den Sud angesetzt (denn die Herstellung benötigt eine ca. 14-tägige Ziehzeit), denn im letzten Jahr stand ich beim Weihnachts-Chorkonzert mit Halsschmerzen und Hustenreiz auf der Bühne.
Ein weiteres Mal brannte es bereits heftig im Nasen-Rachen-Raum. Jeder Atemzug durch die Nase schmerzte.
Jedesmal fühlte ich mich zudem fröstelig.
In beiden Fällen habe ich jeweils einen Teelöffel vor dem Schlafen und einen weiteren am nächsten Morgen genommen, obwohl da schon gar nichts mehr von den Symptomen zu spüren war.
Ich muss dazu sagen, dass ich auch jedesmal vor dem Schlafengehen noch ein Wechsel-Unterschenkel-Bad gemacht habe und an diesen Abenden zeitiger als gewöhnlich zu Bett ging. Vielleicht lag es an der Kombi, dass ich am nächsten Morgen meine Symptome bereits wieder los war und mich wieder gesund fühlte.
Die Lösung nahm ich zunächst immer unmittelbar vor dem Schlafen und spürte, wie sich direkt danach eine wohlige Wärme in mir ausbreitete.

Zugegeben: lecker ist anders! Aber, wie meine Uroma immer sagte: “Medizin soll nicht schmecken, sondern helfen!”
Und das tat das selbst hergestellte Mittel tatsächlich, weshalb ich beschlossen habe, die Rezeptur hier zu bloggen:

Für ca. 500 ml dieses “natürlichen Antibiotikums” brauchst du:Natürliches Antibiotikum selbst gemacht

  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • ca. 15 g frische Kurkuma-Wurzel (im Bio-Supermarkt oder Naturkostladen wirst du fündig)
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 10-15 g frischen Ingwer
  • 15 g schwarzen Rettich
  • ein kleines Stück (5-10 g) frischen Meerrettich
  • 1-2 frische Pepperoni/Chilischote (knapp 10 g)
  • ca. 1/4 TL schwarzen Pfeffer aus der Mühle
  • 1 EL kalt geschleuderten Blütenhonig
  • ca. 300 ml Bio-Apfelessig, naturtrüb

Es ist wichtig, dass alle Zutaten wirklich frisch sind! Denn bei Pflanzen-Medizin wirkt mehr als nur die stofflich nachweisbaren Inhaltsstoffe! Nur lebendige Nahrung kann Leben spenden, das Leben erhalten und zum Leben erwecken!

Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Meerrettich werden möglichst dünn geschält. Kurkuma, schwarzer Rettich und Peperoni werden gewaschen.
Das Gemüse wird sehr klein geschnitten oder – wo es sich anbietet – geraspelt oder fein gerieben. Alles wird in ein 500 ml-Glas (oder größer) gegeben und mit Honig und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer gründlich gemischt.
Zum Schluss wird mit Apfelessig aufgefüllt, so dass das Gemüse ca. 1-2 Finger breit mit Essig bedeckt ist.

Diese Masse musst du nun 10-14 Tage an einem kühlen und lichtgeschützten Ort ziehen lassen.
Falls du keinen kühlen Keller o.ä. hast, eignet sich die oberste Ebene deines Kühlschranks.

Nach spätestens 20 Tagen werden die festen Bestandteile abfiltriert und dabei ordentlich ausgedrückt.
Das macht sich am besten mit einem Nussmilchbeutel oder einem sauberen Leinen- oder Geschirrtuch über einer Schüssel.

Alles in eine oder mehrere saubere Flaschen füllen und weiterhin kühl und lichtgeschützt aufbewahren.

Da es sich bei der Lösung um eine Art Kräuter-Essig handelt, ist die Haltbarkeit nahezu unbegrenzt. Fraglich ist nur, ob die Wirksamkeit so lange anhält.
Aus homöopathischer Sicht glaube ich, dass auch die Wirksamkeit ewig andauert, jedoch habe ich hier noch keine Erfahrungen sammeln können.
Vorsichtshalber rate ich, dass du dir vor jeder Herbst-Wintersaison einen neuen Ansatz zubereitest, auch wenn du noch jede Menge übrig hast.

Natürliches Antibiotikum selbst gemacht

Zur Einnahme:

Wie bereits erwähnt, handelt es sich ja nicht wirklich um ein Antibiotikum, was Leben zerstört. Dieses Mittel regt die Durchblutung und Enzymaktivität an und stärkt das Immunsystem.
Du kannst das Mittel deshalb prophylaktisch einnehmen, wenn alles um dich herum zu schniefen und zu husten beginnt oder wenn Magen-Darm-Infekte im Umlauf sind.
Dann beträgt die Einnahme 2-3x täglich einen Teelöffel. Diese Dosis können auch Kinder unbedenklich einnehmen – gerne mit Wasser oder lauwarmem Tee verdünnt.
Aber bitte nimm das Mittel nicht das ganze Jahr über! Dein Körper muss lernen, sich alleine zur Wehr zu setzen! In bestimmten Zeiten kann über einige Tage hinweg ein Reiz gesetzt werden, damit der Organismus weiß, was zu tun ist.
Dieses Mittel ist kein Ersatz für eine gesunde Lebensweise!

Ich selbst vergesse solche prophylaktischen Einnahmen immer und habe die gute Erfahrung gemacht, dass es wunderbar hilft, einen Teelöffel davon bei den ersten Symptomen einzunehmen.
Vorsichtshalber solltest du es auch nach dem Abklingen der Symptome noch ein paar mal (bis zu 3x täglich 1 TL) einnehmen.

Hast du Fragen oder Anregungen zu diesem Beitrag, dann nutze die Kommentarbox unter diesem Beitrag oder schreibe mir persönlich!

Ich wünsche dir eine gesunde Zeit!

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Quellenangaben:
https://de.wikipedia.org/wiki/Antibiotikum
https://www.zentrum-der-gesundheit.de


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