Winterzeit ist Suppenzeit!

Suppen enthalten viel Energie, die durch den Kochvorgang entsteht und von uns aufgenommen wird. Das spüren wir, da uns – mit den richtigen Zutaten – bereits oft schon beim Essen angenehm warm wird.
Außerdem sind vegetarische Suppen leicht verdaulich und belasten somit weniger den Stoffwechsel. Die enthaltene Flüssigkeit ist reich an Vitalstoffen und unterstützt die Nierentätigkeit – hilft also, zu entgiften.

Die heimische Rote Bete ist zudem eine richtige Wunderknolle!
Sie hat einen positiven Einfluss auf viele chronische Krankheiten wie Arthrose, Diabetes, Bluthochdruck, Alzheimer, Herzerkrankungen.
Sie fördert die Bildung von Mitochondrien in den Zellen, was eine erhöhte Sauerstoffaufnahme und einen besseren Sauerstofftransport zur Folge hat
Dieser Umstand führt wiederum zu einer langsameren Alterung und schützt vor Krebs.

Rote Bete gehört zu den “Lagergemüse-Sorten”. Gute aufbewahrt – am besten an einem kühlen Ort in einer Kiste mit Sand – hält sie sich mehrere Wochen und ist somit ein optimales Wintergemüse. Dieses ist möglich, das rote Bete Stoffe besitzt, die vor Verderb schützen. Auch davon profitieren wir, wenn wir rote Bete essen 😉

Du brauchst für 2 Personen:

  • 300 g – 400 g rote Bete, gesäubert und ungeschält
  • 2 mittelgroße Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 2-3  cm Ingwer, je nach Dicke
  • 1 EL mittelscharfen Senf
  • Gemüsebrühpulver ohne Glutamat und Zucker/Zuckerersatzstoffen (wer ganz vorbildlich ist, nimmt selbstgemachte Gemüsebrühe)
  • Pfeffer
  • Salz
  • evtl. Sahne oder Cremè fraiche
  • frische gehackte Kräuter, Kresse oder Sprossen
  • evtl. Butter
  • Vollkornbrot
Zuerst reinigst du die rote Bete, notfalls mit einer Bürste und schneidest nur den Strunk-Ansatz ab. Dann alles in kleinere Würfel schneiden.
Die Kartoffeln werden ebenfalls nur gereinigt, nicht geschält und in etwas größere Würfel geschnitten.
Die Zwiebeln werden geschält und grob gewürfelt, Ingwer geschält und fein gewürfelt
Das Ganze wird mit Gemüsebrühe oder Wasser+Gemüsebrühpulver zum Kochen gebracht und etwa 30 min. geköchelt bis die rote Bete leicht durchzubeißen geht. Die Wasser-/Brühmenge ist so bemessen, dass das Gemüse knapp bedeckt ist.
Nun alles vom Herd nehmen und mit dem Pürierstab gut pürieren. Ist dir die Suppe zu dick, fülle einfach etwas Wasser nach.
Danach werden je nach Geschmack 1-2 EL Senf gut untergerührt und alles mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.
Evtl. gibst du nach dem Servieren einen Klecks Sahne oder Cremè fraiche in die Mitte. Ein Besonderes Vitalstoff-Plus bekommt dein Süppchen mit frischen Kräutern, Sprossen oder Kresse, die ebenfalls erst beim Servieren über die
Suppe gestreut werden.
Dazu kannst du leckeres Vollkornbrot essen oder du schneidest dieses während der Kochzeit in Würfel  und röstest es in Butter leicht an.
Lass es dir schmecken!
 Rote Bete Suppe

Wusstest du …

  • … dass rote Bete in der Traditionellen Chinesischen Kochkunst dem Element Feuer zugeordnet wird? Lebensmittel dieser Gruppe haben oft einen (leicht) bitteren Geschmack, stärken aber auch die Vitalität und sorgen für viel Energie und Wärme!
  • … dass Senf eine gute Waffe gegen Viren und Pilze ist und somit gerade in der Zeit der “Grippewelle” eine gute Vorbeugung gegen Erkältungen darstellt?
  • …dass Ingwer in vielen Kulturen als Heilmittel für viele Krankheiten dient, besonders wenn diese mit zu wenig Lebenswärme verbunden sind oder durch zu viel äußere Kälte ausgelöst wurden?
  • … dass du deine Füße in einem Aufguss aus Senfmehl baden kannst (1TL Senfmehl auf 5 l Wasser von 40-42 °C)? Regelmäßig angewendet unterstützt es natürliche Therapien gegen Fuß- und Nagelpilze.
    Wenn sich eine Erkältung anschleicht, hilft es, sich ein Senf-Fußbad + eine Tasse Ingwertee aus frischem (!) Ingwer zu gönnen und sich anschließend ins Bett zu legen. Für den Tee werden Scheiben aus frischem Ingwer 10 min lang in Wasser gekocht. Sobald der Tee trinkwarm ist, kann noch etwas kaltgeschleuderter Honig dazu gegeben werden.

Ich wünsche dir allzeit warme Füße! 🙂

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Quellenangaben:

https://www.dr-feil.com/lebensmittel/rote-bete.html
Barbara Temelie & Beatrice Trebuth “Das Fünf Elemente Kochbuch”


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